Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc Select LanguageDr Abel Mounir M.D M.ScDr Abel Mounir M.D M.ScDr Abel Mounir M.D M.ScDr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc GESICHT-
BRÜSTE-
WEIBLICHE GENITALCHIRURGIE-
VERGRÖßERTE MÄNNLICHE BRUSTDRÜSEN-
KÖRPER-
FETTABSAUGUNG-
SPRECHSTUNDE-
MULTIMEDIA-
Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc

CALL US 0800 9903588

Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc



Brustimplantate - Brustvergrößerung - Brustoperation


Eine Brustvergrößerung, auch als “Mammaplastik” bekannt, besteht in der chirurgischen Einsetzung eines Brustimplantats hinter jede Brust, zum Zwecke ihrer Vergrößerung und Formverbesserung. Eine Brustvergrößerung wird von Frauen verlangt, die ihre Brüste als zu klein oder unförmig empfinden.

Implantatarten


Die Grundeinteilung erfolgt anhand der Form:

· rund (können unter die Brustdrüse sowie unter den Muskel eingesetzt werden)

· anatomisch - tropfenförmig (teilweise unter den Muskel eingesetzt)

· asymmetrisch (Für jede Brust ein anderes Implantat, werden immer unter die Brustdrüse eingesetzt.)

Grundeinteilung anhand der Füllung:

· kohesives Silikon – Silikongel (sein Vorteil ist die Auslaufsicherheit des Silikons, z.B. beim Implantatbruch)

· flüssiges Silikon (wird nicht mehr verwendet)

· physiologische Lösungen

· kombiniert, sog. Baker-Expander (enthalten Silikongel und werden nach dem Einsetzen über ein spezielles Ventil mit physiologischer Lösung gefüllt. Sie kommen z.B. bei Operationen von Transsexuellen zum Einsatz).

Zurzeit erscheinen immer wieder Neuigkeiten im Bereich der Implantatfüllungen. Es werden verschiedene Füllstoffe getestet und verwendet, z.B. Sojagel, Hydrogel, aber bis jetzt fanden diese neuen Implantate keine breite Anwendung.

Grundeinteilung anhand der Implantatoberfläche:

· glatt

· texturiert (das Implantat hat eine "samtene Oberfläche", damit es in die Brust einwächst und sich in der Brust nicht bewegt. Bei diesen Implantaten ist das Risiko der Entstehung einer Kapselkontraktur niedriger.)

· aus Polyurethan

· titanisiert (weniger verwendet, gute Verträglichkeit)

Grundeinteilung anhand des Profils:

· niedrig (moderate)

· hoch (high)

Die Implantatgrößen werden in Millimetern angegeben. Bei der Auswahl kommt es nicht auf die Größe, sondern auf die Ausdehnung an. Bei der Auswahl der Größe kommt es auf die Figur, die Körpergröße, den Brustumfang, die Beckengröße, die Größe der Brustdrüsen sowie natürlich auf die Wünsche der Patientin an. Die in England am häufigsten verwendeten Größen sind 300-400ml (es werden Implantate von ca. 100ml bis 1000ml hergestellt).

Bei der Wahl der Größe kann man zur Voranschaulichung eine Plastikverpackung (Tüte usw.), die mit einer Flüssigkeit, lockerem Material oder gekochtem Reis gefüllt ist und in den Büstenhalter gelegt wird, verwenden.

Die in England am häufigsten verwendeten Brustimplantate (anhand des Herstellers) sind:

· McGhan/Inamed

· Mentor

· Polytech

· Eurosilicon

Jedes Implantat hat seinen Pass – einen Ausweis mit der Nummer und der Größe des Implantats, der nach der Operation der Patientin übergeben wird.

Wie sieht ein Brustimplantat aus?


Brustimplantate bestehen aus einer Außenhülle aus polymerisiertem Silikongummi, der hochfest und flexibel ist. Die Hülle enthält noch eine Innenschicht, die eine erhöhte Beständigkeit gegen Bruch und eine geringe Durchlässigkeit für die Partikel gewährleistet. Die Oberfläche kann glatt sein, aber zurzeit werden Silikonimplantate mit texturierter Oberfläche bevorzugt, die Poren bestimmter Größe und Tiefe aufweisen und bei denen das Risiko der Entstehung einer Kapselkontraktur niedriger ist. Die Hüllenoberfläche kann mit einem Titanfilm (gute Verträglichkeit für den Körper) oder Polyurethan ausgestattet sein. In der Hülle befindet sich weiches konsistentes Silikongel, physiologische Lösung, eine Kombination beider oder auch ein anderer Stoff, siehe oben. Das Haftvermögen der Partikel des Silikongels erlaubt die Formbeständigkeit des Implantats, reduziert das Risiko der Durchdringung der Silikon-Mikropartikel durch die Hülle und verhindert das Auslaufen des Silikons beim Bruch der Hülle. Da bis jetzt keine schädlichen Auswirkungen des Silikons für den menschlichen Körper nachgewiesen wurden, werden die mit hochwertigem Silikongel gefüllten Implantate am häufigsten eingesetzt.

Warum eine Brustvergrößerung in England?


Denken Sie über eine Brustoperation im Ausland nach? Dann ist England eine richtige Wahl für Sie. Es gibt mehrere Gründe dafür. Der erste Grund ist die günstige Lage Manchesters. Manchester liegt in North West England, man kann es gut erreichen.

Operationsverfahren Brustvergrößerung


Bei der Wahl des Operationsverfahrens werden folgende Aspekte berücksichtigt:

Schnittführung:


· unter der Brustfalte

· über den Brusthof

· über die Achselhöhle

· im Bereich der Bauchnabel (umbilikaler Ansatz, in Tschechien nicht verwendet)

Die Wahl hängt von den Wünschen und Voraussetzungen der Patientin sowie den Gegebenheiten und Erfahrungen der Praxis/Klinik ab.

Einsetzung der Implantate:


· unter die Brustdrüsen

· unter den Muskel

· teilweise unter den Muskel

Beide Methoden (unter den Muskel bzw. unter die Brustdrüsen) haben ihre Vor- und Nachteile. Die Auswahl hängt von der Qualität und der Größe der Drüsen, der Haut- und Unterhautqualität sowie der Stärke und Qualität des Muskels ab. Die Brustimplantate müssen ausreichend bedeckt werden. Falls es nicht ausreichend bedeckt wird, ist das Implantat sichtbar, was nicht sehr ästhetisch wirkt. Zur Besprechung des oben genannten dient die Konsultation, in der die Patientin ihre Vorstellungen den realen Möglichkeiten, Körperproportionen und der Meinung des Chirurgen anpassen kann.

Ablauf einer Brustvergrößerung


Eine Brustvergrößerung wird in den meisten Fällen unter Vollnarkose durchgeführt. Die Patientinnen werden darauf hingewiesen, ca. 6 Stunden vor der Operation weder zu essen, zu trinken noch zu rauchen. Der Eingriff dauert 1-2 Stunden, und danach sollte man für 1-2 Tage im Krankenhaus bleiben.

Die Brustoperation


Die Methode der Einsetzung und Positionierung Ihres Brustimplantats hängt von Ihren anatomischen Voraussetzung und der Empfehlung Ihres Chirurgen ab. Das Einsetzen erfolgt durch einen 4-5cm langen Schnitt, der entweder entlang der Falte, wo sich Brust und Brustkorb treffen, quer über die dunkle Haut um die Brustwarzen herum oder in der Achselhöhle geführt wird. Jeder Schnitt wird sorgfältig so geführt, dass die verbleibende Narbe später so unauffällig wie möglich ist. Aus derbem Präparationstextilgewebe wird eine Tasche geformt, in die das Implantat eingesetzt wird.

Einige ausländische Kliniken verwenden bei der Brustvergrößerung auch die endoskopische Technik. In diesem Fall wird dann der Schnitt in der Achselhöhe oder im Bereich der Bauchnabel geführt.

Das Implantat wird entweder direkt in die Tasche oder unter die Brustwandmuskeln eingesetzt. Die Implantatgröße muss sorgfältig ausgewählt werden. Die Implantate müssen durch das Brustgewebe vollständig bedeckt werden. Anderenfalls könnten deren Ränder sichtbar sein, was unnatürlich aussieht.

Wichtig ist, dass eine Blutung sorgfältig eingedämmtwird, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Nach der Brustveroperation können für mehrere Tage Drainagen eingesetzt werden, was von den Gegebenheiten und Erfahrungen in der Praxis/Klinik, sowie vom Chirurg abhängt. Zum Verschluss der Schnitte werden verschiedene Nähte verwendet (meist intradermale), die sich 7-10 Tage nach der Operation auflösen. Die Abdeckung der Schnitte nach der Operation hängt von der Ausstattung und den Erfahrungen der Praxis/Klinik ab. Nach der Operation werden die Brüste tagsüber und nachts durch einen speziellen Büstenhalter gestützt, der 4-8 Wochen lang getragen werden sollte. 1 Monat lang sollte man auf dem Rücken schlafen und sportliche Aktivitäten einschränken.

Sind Sie eine geeignete Kandidatin für eine Brustvergrößerung?


Eine Brustvergrößerung durch Implantate ist ein sehr effektiver Eingriff, der für Frauen mit unzureichend entwickelten Brüsten geeignet ist, sowie auch dann, wenn es zur Verkleinerung der Brustdrüsen, z.B. nach dem Stillen oder einem einschneidenden Gewichtsverlust, kommt.

Ein optimales Alter für die Brustoperation kann nicht genau bestimmt werden. Es hängt von der Entwicklung der Brustdrüsen ab, die normalerweise vor dem sechzehnten Lebensjahr nicht beendet ist.

Auf jeden Fall ist es besser, die Implantate in Brüste einzusetzen, die sich durch Stillen nicht mehr verändern werden. Aber auch eine Brustvergrößerung nach dem achtzehnten Lebensjahr, also vor einer Schwangerschaft, ist nicht ausgeschlossen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass sich die Größe und Qualität der Brustdrüsen durch die Laktation und Schwangerschaft verändern und wahrscheinlich eine erneute Operation bzw. eine Korrektur nötig wird. Nach der Entbindung, auch wenn sie nicht stillen, sollte die Brustvergrößerung erst nach einem Jahr erfolgen.

Die Brustimplantate haben keinen Einfluss auf den Fötus und gefährden diesen nicht. Auch das Stillen wird dadurch nicht beeinträchtigt. Weltweite Studien konnten keinen erhöhten Silikongehalt in der Muttermilch nachweisen.

Einige Frauen wünschen sich, dass die Brustimplantate so nah aneinander wie möglich eingesetzt werden, damit ein verführerischer Schlitz zwischen den Brüsten entsteht. Dies hängt jedoch mit der Körperkonstitution, dem Abstand zwischen den Brustdrüsen zusammen und kann daher nicht auf Wunsch bei jedem gestaltet werden.

Wenn Sie körperlich gesund und realistisch in Ihren Erwartungen sind, könnten Sie eine geeignete Kandidatin sein.

Vor der Brustoperation


Während der ersten Konsultation macht Sie der Arzt mit allen Details der Operation bekannt und bestimmt anhand des Zustandes Ihrer Brüste sowie der Spannung Ihrer Haut, welche der Operationstechniken für Sie am besten geeignet ist. Er zeigt Ihnen auch Fotografien vor und nach dem Eingriff sowie die einzelnen Implantattypen.

Sind Ihre Brüste erschlafft, so kann er evtl. ein Brustlifting empfehlen. Außerdem wird er Sie darüber informieren, welche Implantate er benutzt und welche Größe für ein optimales Ergebnis die beste ist.

Da die Brustoperation unter Vollnarkose durchgeführt wird, ist eine präoperative Untersuchung samt Laboruntersuchungen und EKG durch einen Arzt für allgemeine oder interne Medizin erforderlich. Auch sollte eine ausführliche Krankengeschichte aufgenommen werden, d.h. Erkrankungen in der Familie, Krankheiten, an denen Sie gelitten haben oder noch leiden, Allergien usw. Auf einigen Kliniken kann diese Untersuchung am Tag der Operation in der Früh durchgeführt werden.

In Abhängigkeit vom Alter der Patientin ist vor der Operation auch eine eventuelle Erkrankung der Brüste durch eine Ultraschalluntersuchung oder Mammographieauszuschließen. Diese wird von spezialisierten onkologischen oder gynäkologischen Kliniken durchgeführt. Insbesondere bei Patientinnen aus Risikogruppen, d.h. aus Familien, wo in der Familie eine Brusterkrankung vorkommt.

Vom Arzt bekommen Sie Anweisungen zur Vorbereitung auf die Operation. Sechs Stunden vor der geplantenBrustoperation sollten Sie weder essen noch trinken. Medikamente, die Azetylsalizylsäure enthalten (wie z.B. Acylpirin, Aspirin, Alnagon, Mironal usw.), können eine erhöhte Blutung während und nach der Operation verursachen, deshalb sollten sie ung. eine Woche vor der geplanten Operation nicht eingenommen werden. Auch sollte die Operation während der Monatsblutung nicht erfolgen, die Regel ist jedoch kein Grund für eine Verschiebung der Operation. Es ist empfehlenswert, mit Ihrem Gynäkologen über die Unterbrechung der Einnahme eines Verhütungsmittels zu sprechen. Zurzeit überwiegt die Meinung, dass das Verhütungsmittel nach wie vor eingenommen werden sollte, jedoch vorbeugend Medikamente gegen Blutgerinnung zu verabreichen sind – niedrigmolekulares Heparin (z.B. Fraxiparin, Clexan, Fragmin...).

Es wird vorausgesetzt, dass Sie innerhalb von ungefähr drei Wochen vor der Operation an keiner akuten Erkrankung (wie z.B. Virenerkrankung, Erkältung usw.) leiden. Teilen Sie jedwede Erkrankung Ihrem Arzt mit.

Falls Sie rauchen, rechnen Sie damit, das Rauchen für ein bis zwei Wochen vor derBrustvergrößerung aufzugeben, und auch nach der Operation noch für mindestens zwei Wochen nicht zu rauchen.

Am Tag der Operation sollten Sie mit rasierten Achselhöhlen eintreffen, sofern Sie sich mit dem Arzt auf diesem operativen Zugang einigen. Ferner nehmen Sie Ihre Medikamente, die Sie einnehmen, für 2-3 Tage, Körperpflegemittel, Hausschuhe, Nachthemd, Ausweis, elastischen Büstenhalter ohne Fischbeine, Größe entsprechend den gewählten Implantaten mit. Auf einigen Kliniken kann der BH direkt gekauft werden. Kleidungsstücke, die über den Kopf anzuziehen sind, sind nicht geeignet. Nach dem Eingriff kann deren Anziehen schmerzvoll sein.

Stellen Sie im Rahmen Ihrer Operationsvorbereitungen Ihre Heimreise sowie eine Aushilfe für ein bis zwei Tage bei Ihnen zu Hause sicher, falls Sie dies benötigen.

Die Operation wird meist beim Eintreffen in der Klinik, vor dem Eingriff bezahlt. Die Anzahlung wird bereits bei der Reservierung des Termins geleistet. Alles nach den Gewohnheiten der konkreten Klinik. Es handelt sich um eine Operation, die von der Krankenkasse nicht bezahlt wird. Daher müssen Sie in Urlaub gehen, da keine Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit ausgestellt werden kann.

Nach der Brustoperation


Wahrscheinlich werden Sie für mehrere Tage nach der Operation Schmerzen empfinden. Bei Operationen, bei denen das Brustimplantat unter den Muskel eingesetzt wurde, sind die Schmerzen stärker. Für 2-5 Tage nach der Operation werden Sie Schmerzmittel (Analgetika) verwenden. Die Schmerzen lassen dann langsam nach.
Nach ca. 1-2 Tagen werden Sie aus der Klinik entlassen. Vor der Entlassung werden Ihnen die Bandagen ausgewechselt und Drains entfernt, was aber von der Klinik und vom Chirurgen abhängt. Die Nähte werden bei der Kontrolle nach 7 bis 10 Tagen entfernt, abhängig von den Gewohnheiten der Klinik.

Es wird empfohlen, einen elastischen Büstenhalter zu tragen. Meist bekommen Sie ihn in der Klinik, wo der Eingriff durchgeführt wird. Die Tragedauer wird vom Chirurgen bestimmt, meist sind es jedoch 4-8 Wochen und später dann beim Sport. In einigen Fällen kann der Chirurge auch einen Band empfehlen. Dieses wird häufiger beim Zugriff aus der Achselhöhle eingesetzt, um auf den gebildeten Kanal zu drücken. Auch kann das Band beim Einsetzen des Implantats unter den Muskel, damit das Implantat nach unten gedrückt wird, sowie immer dann, wenn der Büstenhalter nicht ausreicht, eingesetzt werden. Dies wird wieder vom behandelnden Arzt bestimmt.

Die Anwendung postoperativer Massagen ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich und hängt vom verwendeten Implantattyp ab. Manche Ärzte empfehlen die Massagen überhaupt nicht. Dagegen langfristige Druckmassagen von Narben sind empfehlenswert. Das Duschen der Brüste wird erst nach dem Verheilen der Wunde empfohlen.

In der ersten Woche nach der Brustvergrößerung sollten Sie in Ruhe im Bett bleiben. Für die ersten paar Tage sorgen Sie für eine Aushilfe im Haushalt und mit Kindern.

Gewöhnliche alltägliche Tätigkeiten und leichtere Hausarbeiten können Sie nach 10-14 Tagen wieder ausführen. Alles hängt jedoch auch von dem empfundenen Schmerz ab. In den nächsten 6 Tagen sollten Sie meiden, die Arme über die horizontale Lage hochzuheben.

Mit schwerere Arbeiten, Hochheben von Lasten, Übungen, Fitness und anderen Sportaktivitäten sollten Sie am besten Schritt für Schritt erst nach zwei Monaten nach der Operation und mit elastischem BH anfangen. Beim Geschlechtsverkehr sollten Sie im ersten Monat nach der Operation sehr vorsichtig sein.

Ein Solariumbesuch und Sonnebaden ist in 14 Tagen nach der Operation möglich, es ist jedoch besser, mit diesen Aktivitäten eher zu warten. Die Narben sind mit einem Pflaster abzudecken oder mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor zu versehen, und dies mindestes ein halbes Jahr nach dem Eingriff.

Nach der Operation sollten Sie in der Lage sein, nach 10 – 14 Tagen zu Ihrer Arbeit zurückzukehren, in Abhängigkeit von der schwere der Arbeit.

Nach 3 Monaten gilt das Ergebnis der Brustvergrößerung als dauerhaft.

Falls die Haut der Brüste nach der Operation ausgetrocknet ist, können Sie mehrmals täglich eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Seien Sie vorsichtig, vermeiden Sie eine Anspannung der Haut bei bestimmten Bewegungen sowie einen Kontakt mit den genähten Bereichen.

Sobald Ihre Brüste ihre Form oder ihre Konsistenz verändern (z.B. verhärten) oder sich Anzeichen von Entzündungen zeigen, müssen Sie Ihren Chirurgen aufsuchen. Sie sollten den Arzt auch nach sämtlichen Stößen auf die Brüste (Autounfall, Sturz usw.) kontaktieren. Regelmäßige Kontrollen finden nach 1 Monat, nach 3 Monaten und nach 1 Jahr statt. Nach 10 Jahren folgt eine Kontrolle mit Ultraschall und später dann sollte die Ultraschalluntersuchung jede 5 Jahre erfolgen. Das System der Kontrollen hängt von der Klinik ab. Manche Kliniken führen keine Kontrollen durch.

Halten Sie sich immer strikt an die Anweisungen Ihres Arztes.

Aufgrund des Implantats sind ungefähr 20% des Gewebes der Brustdrüse bei der Mammographie nicht sichtbar. Daher ist die Anwendung einer anderen Untersuchungsmethode in Betracht zu ziehen, z.B. der Sonographie (Ultraschall) oder magnetischer Resonanz.

Patientinnen, bei denen eine Brustvergrößerung durch Implantat durchgeführt wurde, dürfen sich keiner Diathermie unterziehen (Erwärmung von Körperorganen durch kurze elektromagnetische Wellen). Das Brustimplantat könnte sich extrem erwärmen und innere Verbrennungen verursachen oder platzen.

Allgemeine Komplikationen


Bei jedem chirurgischen Eingriff können operative Komplikationen auftreten, mit denen zu rechnen ist, auch wenn sie nur bei einem niedrigen Prozent der Fälle vorkommen. Auch die Vollnarkose bringt bestimmte Risiken, die Ihnen der Anästhesist noch vor der geplanten Operation erklärt.

Es handelt sich um Komplikationen im Zusammenhang mit der Heilung und Infektionen der Wunde und der Implantatumgebung. Es wurden auch Fälle beschrieben, in denen das Implantat wegen Infektion entfernt werden musste.

Zu Komplikationen gehört auch die Blutung. Deshalb ist es erforderlich, eine Laboruntersuchung der Blutgerinnung vor dem Eingriff durchzuführen und nach der Brustoperation in Ruhe zu bleiben. Ein weiteres Problem ist die Heilung der Narben. Patientinnen können manchmal auch zur Bildung von sog. Keloiden oder hypertrophen Narben neigen. In einigen Fällen ist auch eine Korrektur der Narben erforderlich, die bei diesen Narbentypen ziemlich schwer ist.

Bei der Brustvergrösserung müssen die Arme der Patientin gestreckt sein. Daher können die Patientinnen nach der Operation manchmal Schmerzen empfinden, die in die Unterarme und Hände schießen. Dies ist durch die Überbeanspruchung der Nerven verursacht, die von den Achselhöhlen in die Arme führen. Diese Beschwerden sind temporär und verschwinden in ein paar Tagen oder Wochen.

Komplikationen im Zusammenhang mit dem Einsetzen des Brustimplantats


Kapselkontraktur

Es handelt sich hierbei um die am häufigsten beschriebene und befürchtete Komplikation bei der Brustvergrößerung. Um das Implantat herum wird eine bindegewebeartige Kapsel gebildet. Das Bindegewebe reagiert somit natürlich auf einen Fremdkörper im Organismus. Die Kapseln werden daher bei allen Patientinnen gebildet und können dünn oder dicker sein. Deren Ausbildung ist individuell. Bei 5% der Fälle kann sich die Kapsel um das Brustimplantat herum zusammenziehen, was durch Schmerzen und feste bis harte Brust begleitet wird. Dies kann bei einem oder bei beiden Brüsten entstehen. Es gibt Methoden zur Vorbeugung oder zumindest Minimierung der Kapselbildung, wie z.B. eine genügende Größe der Öffnung für das Einsetzen des Implantats. Auch Implantate mit texturierter Oberfläche minimieren das Risiko einer Kapselkontraktur. Oft muss eine solche zusammengezogene Kapsel chirurgisch freigemacht werden. Es wurden auch Fälle beschrieben, in denen eine Kapselkontraktur wiederholt gebildet wurde, sowie Fälle, in denen die Verhärtung der Brust wiederholt erfolgt, sodass die einzige Möglichkeit das Entfernen des Implantats ist.

Implantataustritt

Die Haut wird im Bereich der Operationswunde sowie durch die Implantatgröße ständig angespannt, sodass sie nach und nach ganz dünn werden bis platzen kann und das Implantat dadurch austreten kann. Diese Komplikation ist häufiger bei Patientinnen, bei denen die Haut bereits beschädigt oder genarbt ist, z.B. nach der Bestrahlung bei Geschwulsterkrankungen.

Serom

Es handelt sich um eine Flüssigkeitsansammlung in der Implantatumgebung unmittelbar nach der Brustoperation oder auch später, was sich durch Schmerzen und Vergrößerung der Brust äußert. Der häufigste Grund dafür ist eine frühzeitige körperliche Belastung nach der Operation oder übermäßige Sportaktivitäten oder eine Verletzung.

Blutgerinnsel am Brustimplantat – Hämatom

Der häufigste Grund für die Blutansammlung in der Implantatumgebung ist die Nichteinhaltung des Ruheregimes nach der Operation oder eine Störung der Blutgerinnung.

Platzen oder Sickern des Implantats

Die vom Hersteller angegebene Lebensdauer des Implantats sind ungefähr 10 bis 15 Jahre. DasBrustimplantat verschleißt nach und nach und seine Oberfläche wird glatt und dünn, sodass das Implantat dann auch platzen kann. Die Brust kann ihre Form ändern und ab und zu mal schmerzen. In diesem Fall ist der Implantataustausch erforderlich. Das Implantat kann auch bei einer Verletzung, beim Unfall oder extremer Sportaktivität platzen. Durch die äußere Hülse eines mit Gel gefüllten Implantats können mikroskopische Silikonpartikel durchsickern. Diese wurden in der Implantatumgebung sowie in anderen Körperbereichen festgestellt. Deren Schädlichkeit wurde jedoch nicht bewiesen.

Implantatschrumpfung

Die Schrumpfung der Implantathülse äußert sich durch kleine Falten, die unter der Haut tastbar sind. Diese Erscheinung kann schmerzhaft sein und große Falten können die umliegende Haut reizen und beschädigen. Dies kann bei dünnen Patientinnen mit dünner Haut, einer sehr kleinen Brustdrüse und beim Einsetzen des Implantats unter die Brustdrüse passieren.

Empfindlichkeit der Brustwarzen

Eine Änderung der Empfindlichkeit der Brustwarzen, im Sinne einer größeren sowie reduzierten Empfindlichkeit, wird von Frauen nach der Operation oft beschrieben. In den meisten Fällen wird dieser Zustand nach einigen Monaten bis einem Jahr normalisiert. Manchmal kann die Änderung auch nachhaltig sein.

Asymmetrie der Brüste

Auch eine mit Implantat vergrößerte Brust kann mit der Zeit erschlaffen. Es treten auch Asymmetrien auf, bei denen eine Seite mehr erschlafft ist, als die andere. Der Grund dafür kann in der Nichteinhaltung der postoperativen Anweisungen liegen, aber auch andere Ursachen sind möglich. Durch eine Bewegung der Brustmuskel unmittelbar nach der Brustvergrößerung kann das Implantat seine Lage ändern. Ein größeres Risiko droht bei tropfenförmigenBrustimplantaten.

Verkalkung

In der Implantatumgebung können kleine Kalziumpartikel vorkommen, die mit den anfänglichen Stadien des Brustkrebses verwechselt werden können.

Kleine thrombosierte Adern

Nach der Brustoperation können mit Thromben verstopfte Adern vorkommen, die in der Achselhöhle oder unter der Haut der Bauchwand verlaufen. Diese Adern verschwinden von sich selbst innerhalb einiger Monate.

Können die Silikonimplantate für den Körper schädlich sein?


Weltweit wurden und werden etliche wissenschaftliche Studien über die Schädlichkeit derBrustimplantate durchgeführt. Es wurden alle Stoffe geprüft, aus welchen das Implantat besteht. Es handelt sich um Silikon, Polyurethan, das in der Hülle einiger Implantate enthalten ist, und Platine, die bei der Polymerisierung des Silikongels verwendet wird. Bei keinem dieser Stoffe wurde eine krebserregende Wirkung nachgewiesen. Ferner wurde der Zusammenhang mit der Entstehung rheumatologischer und autoimmuner Erkrankungen geprüft, der auch nicht nachgewiesen wurde. Das elementare Silikon ist sogar normalerweise im Blut, in der Muttermilch, im Bindegewebe und in den meisten Organen enthalten. Sein Gehalt im Körper hängt mit der Diät, mit geografischen Bedingungen, mit der Trinkwasserqualität oder mit dem Bierverzehr zusammen. Auch Mütter, die mit Silikonimplantaten stillen, stellen ihre Kinder keinem Risiko aus. Das Silikon ist auch in den Babysaugern, Babylöffeln sowie in anderen, auch medizinischen Produkten enthalten.

Wie lange hält der Effekt einer Brustvergößerung an?


Eine Brustvergrößerung ist dauerhaft, sofern sich das Gewicht und die Ausmaße der Brüste nicht verändern (siehe Schwangerschaft weiter oben). Da sich die Qualität der Brustimplantatenach 10-15 Jahren verändert und die Wahrscheinlichkeit des Implantatbruchs steigt, ist mit einem eventuellen Austausch zu rechnen. Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung ist persönlich, sehr schwerwiegend und dauerhaft. Falls Sie Ihr Ziel erreicht haben, dann war Ihre Operation erfolgreich.

Zukunft der Brustimplantate


An der University of Illionois in Chicago wurden menschliche aus dem Knochenmark isolierte Stammzellen genommen und zum Wachstum an einem Gerüst stimuliert, welches aus biologisch verträglichem Material hergestellt wurde. Dank dieser Schablone vermehrten sich die Zellen in die vorgewählten Formen. Das so entstandene Gebilde aus dem gepflanzten Fettgewebe wurde bereits auf Mäusen getestet. Es ist vorzusehen, dass Implantate, die aus Stammzellen gewachsen sind, eine sichere Alternative zu den Silikonimplantaten bieten können.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Dr Abel Mounir M.D M.Sc
Site Map | Multimedia | News | Home