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FAQ BRUSTIMPLANTAT
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Was passiert dabei eigentlich?
Als Implantate werden heute Silikonkissen entweder
mit Silikongel oder Kochsalzfüllung verwendet. Die Oberfläche kann glatt oder
texturiert sein. In der jüngsten Studie, die im Auftrag der amerikanischen
Gesundheitsbehörden durchgeführt wurde, wurde kein Unterschied zwischen glatten
und texturierten Implantaten festgestellt. Die Kapselverhärtung tritt bei beiden
Oberflächenbeschaffenheiten gleich häufig auf.
Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im
Bereich der Mamille oder auch in der Achselhöhle. Durch diese Öffnung schafft
der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum
wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem
Brustmuskel und den Rippen.
Ausgehend von Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihren körperlichen
Gegebenheiten werden Sie gemeinsam mit dem Chirurgen die Lage von Schnitt und
Implantat sowie die gewünschte Implantatgröße bestimmen.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Vorausgesetzt, dass es ist nicht zu einer
Kapselverhärtung kommt, können Sie mit einer vollen und natürlichen Brustform
rechnen. Das Implantat ist in der Regel weder unter der Haut tastbar, noch sind
seine Abgrenzungen sichtbar. Die Ergebnisse sind sehr dauerhaft und halten, je
nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre - aber nicht ewig. Der natürliche
Alterungsprozeß und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre
wieder verändern. In diesem Fall können Sie durch ein Brustlifting das Aussehen
Ihrer Brüste wieder verjüngen.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in der Regel stationär
durchgeführt. In Narkose ist die Operation für die Patientin streß- und
problemfrei, und der Chirurg kann in Ruhe die erforderliche Feinarbeit leisten.
Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik
durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem
Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von
1 bis 3 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der
Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um
eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr
Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen. Für die Dauer von 14 Tagen vor der
Operation sollten Sie auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese
die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie
weitgehend meiden. Wenn Sie den Eingriff ambulant vornehmen lassen, empfehlen
wir außerdem, daß sich ein Angehöriger zumindest die erste Nacht nach dem
Eingriff um Sie kümmert.
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