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FAQ LIPOSUCTION
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Was passiert dabei eigentlich?
Durch einen Minihautschnitt an möglichst
unauffälliger Stelle wird eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt, und die
überschüssigen Fettzellen werden abgesaugt.
Die Unterhautfettzellen sind traubenähnlich in dünne bindegewebige Hüllen
verpackt. Diese werden mit der Kanüle durchtrennt, und das Fett wird durch den
Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Die Fettträubchen können zwischen 0,5
und 2 cm groß sein. Die Kunst des Chirurgen besteht darin, mit viel
Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und
was erhalten werden soll. Ziel dabei ist nicht, alle Fettzellen radikal zu
entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und
der Modellierung der entsprechenden Partien durch den Chirurgen, wirkt der
Körper schlanker, und die Proportionen gewinnen an Harmonie. Dabei ist diese
Methode jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung
der Fettsucht. Nicht der ganze Mensch kann schlanker gemacht werden, sondern
einzelne Partien mit lokalisierten starken Fettansammlungen.
Auch kann es sein, daß bei zu schlaffer Haut nur noch eine chirurgische
Entfernung der überschüssigen Haut mitsamt dem Fettgewebe hilft.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird bei kleineren Korrekturen in der
Regel ambulant durchgeführt. In örtlicher Betäubung und mit einer Infusion von
Schmerzmitteln werden Sie die Operation kaum spüren, und Sie können die Klinik
unmittelbar nach dem Eingriff verlassen.
Bei größeren Eingriffen ist eine Vollnarkose erforderlich. Bei Korrekturen an
der Hüft- und Beinregion kann auch eine Spinalanästhesie angewendet werden. Die
notwendigen Voruntersuchungen werden dann am Vortag Ihres Termins in der Klinik
durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem
Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von
1 bis 8 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell
vorbereiten. Es ist jedoch erforderlich, daß Sie eine Miederhose oder
gegebenenfalls Stützstrümpfe beschaffen. Bringen Sie diese unbedingt zur
Operation mit. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation
keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung
verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.
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