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FAQ OHRPLASTIK
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Was passiert dabei eigentlich?
Da bei den abstehenden Ohren meist die
Hauptfältelung der Ohrmuschel, die sogenannte Anthelix, entweder zu schwach
ausgebildet ist oder gar ganz fehlt, muß der Ohrknorpel neu geformt und in
dieser neuen Form fixiert werden.
Gelegentlich handelt es sich um eine kombinierte Fehlbildung, an denen auch
andere Teile des Ohres beteiligt sind. Der Ohrmuschelknorpel wird bei der von
uns bevorzugten Technik von einem weitgehend verdeckten Schnitt innerhalb des
Ohrmuschelrandes freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt,
bis sich der Knorpel in die gewünschte Form legt und dann mit 3-4 feinen U-Nähten
fixiert wird. Anschließend wird die Haut mit einer fortlaufenden Naht
verschlossen. Sollte allein mit dieser Technik die Ohrform nicht ausreichend zu
korrigieren sein, kann von einem zusätzlichen Schnitt an der Rückseite der
Ohrmuschel eine weitere Verkleinerung erfolgen.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Die Operation kann bei Erwachsenen und Schulkindern
unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Sollten Sie jedoch für sich oder
Ihr Kind eine Vollnarkose bevorzugen, müssen entsprechende Voruntersuchungen für
die Anästhesie am Vortag in der Klinik durchgeführt werden. In einem Vorgespräch
wird Ihnen der Narkosearzt alle notwendigen Erläuterungen geben. Kinder und
Erwachsene, die in örtlicher Betäubung operiert werden, kommen am Tag der
Operation in die Klinik und können am Tag nach der Operation die Klinik wieder
verlassen. Wenn keine Komplikationen auftreten, kann der Eingriff auch ambulant
ausgeführt werden.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell
vorbereiten. Es ist allerdings gut, wenn Sie sich ein breites, weiches Stirnband
besorgen, welches Sie dann nach der Operation über Ihren Ohren tragen können.
Außerdem sollten Sie 10 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel einnehmen,
die Acetylsalicylsäure enthalten, wie z. B. Aspirin oder auch andere Medikamente,
die die Blutgerinnung verzögern und dadurch eine Nachblutung mit Schädigung von
Knorpel und Haut verursachen können.
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